Guido W. und Klaus W. beim Kosmetiker

G.W.:”Jetzt war ich so lange Außenminister. Das war ein cooler Job.
ich bin durch die Gegend gefolgen, traf viele tolle Typen und hatte
richtig viel Geld. Dummerweise gibts jetzt meine Partei nicht mehr.
Und Mutti hat mir auch den Laufpass gegeben. Was soll ich denn jetzt machen? Für die Rente bin ich noch zu jung.”

K.W.:”Ach, du hattest noch Glück, Guido. Ich war mehr als zehn Jahre Bürgermeister. Die nannten mich schon WoWiBär. Warum nur wollten die alle diesen bescheuerten Großflughafen BER. Echt mal. So ein Flughafen ist in Berlin doch total überflüssig. Wir haben doch schon nen guten Bahnhof.
Und wenn der Flughafen fertig wäre, kämen die ganzen fetten amerikanischen Touristen. Davon gibts jetzt schon viel zu viele.
Das mit deiner Partei tut mir ja leid. Wie hieß die nochmal? FPD? Weiß gar nicht. Sind die noch in irgendeinem Parlament im Landtag? ne, ne?
Jedenfalls wurde dieses blöde Flughafenprojekt mir zum Verhängnis. Warum habe ich mich auch breitschlagen lassen und diesen blöden Aufsichtsratsposten angenommen? Konnte doch nicht ahnen, dass das son Riesendesaster wird. Bin dann
abgetreten.”

G.W.:” Ach, ja bitte machen sie mir doch die Fussnägel rosa. Und dann machen sie mir doch bitte noch die Augenbrauen.
Tja, Wowi. Das mit dem Flughafen ist wirklich ein Desaster. Mit der FDP wäre das nicht passiert.”

K.W.:”Ach nein? Mit der FDP? Was hätten die denn gemacht? Die Arbeiter mit Kettenpeitschen angetrieben? Oder mit Gerten wie beim reiten? Sklavenhaltung ist leider verboten.
Wir könnten ja Flüchtlinge engagieren…
Bitte machen sie mir heute mal die Fussnägel lila. Und machen sie mir bitte die Fingernägel.

G.W.:Na Wowi. Das wars dann wohl mit deinem Berlin. An Großprojekten ist schon so mancher gescheitert. Vielleicht sollten wir es zur Abwechslung mal mit einem Kleinprojekt versuchen.
Wie wärs wenn wir einen Kosmetiksalon aufmachen? Wir könnten da alle unsere Freunde behandeln und schön machen. “Wowis und rosa Guidos Schönheitssalon.”
Gescheiterter Minister und designierter Berliner Bürgermeister machen euch schön. Frei nach
dem Motto: “Auf Rente ham wir noch kein Lust.” :-)

Angi M. und Uschi vdL beim Friseur

A:”Hi Uschi, du bist aber auch andauernd hier, ne?
Tja, der neue Kaffeevollautomat hat sich für den Figaro ja
doch gelohnt. *hihi.”

U:”Ja meine Güte, ich gehe doch bloss viermal pro Woche.
Als ich noch Arbeitsministerin war, konnte ich fünfmal pro
Woche zu unserem Lieblingsfigaro gehen. Übrigens kennt sich der
Bernd gut aus mit der Bundeswehr. Der war dort mal Berufssoldat.”

A:”Ach. Das ist ja gut. Dann haste ja doch einen Insider. Ich habe mich oft schon gefragt woher du all dieses Insiderwissen über die Bundeswehr hast.”

U:”Ja. Der Bernd kann mir immer viel erzählen über die Bundeswehr.”

A:”Uschi, Uschi, du bist wirklich clever. Sag mal wie schaffst du es
so viele Soldaten und deine sieben Kinder unter einen Hut zu bringen?”

U:”Kein Problem. Habe sie neuerdings alle durchnumeriert, damit ich schnellere Gespräche mit meiner Familie führen kann. Das spart Zeit und Kosten. Beispiel:’1 bis 7 sofort ins Bett!'”

A:”Was bin ich froh, dass ich und mein Joachim keine Kinder haben.
Wenn ich Kinder hätte, könnte ich Europa gar nicht so gut anführen.
Ausserdem hätte mich das people-magazine dann nicht schon wieder zur mächtigsten Frau Europas gekürt. Macht finde ich stark. Macht macht mich stark und beflügelt mich. Als Kind der DDR hätte ich früher nicht in meinen kühnsten Träumen daran gedacht, dass ich mal mit den mächtigsten Männern der Welt Kaffeetrinken kann und über viele politische Dinge rede.”

U:”Ja, Angi, du bist schon ein Teufelsweib. Doch ich liebe meine Familieund meine Kinder. 1 bis 7 sehe ich jeden Tag 3,5 Minuten. Nur so habe ich die Kraft mein Amt weiter auszuüben.”

A:”Als (Zwangs-)arbeitsministerin warst du auch ganz gut. Willst du nicht das Amt wieder an wen abgeben, der sich mit sowas besser auskennt? Vielleicht an einen Reservisten? Die Landesverteidigung ist eine schwere Bürde, Uschi.”

U:”Ach, papperlapapp. Ich werde den Laden mal so richtig aufräumen und frischen Wind hineinbringen.

A:”Dann viel Glück. Bis übermorgen.”

Natur pur

Die Sonne lacht in diesem Frühherbst in mein Gesicht und wieder denk ich Alltagspolitik interessiert mich nicht.
Spannender sind da schon Vulkanausbrüche, Flugzeugabstürze, Flutkatstrophen, Missernten und Virusepidemien.

Doch woher kommen die alle?
Vom Klimawandel und dem Zerstören unserer Umwelt irgendwie. Von der Ausbeutung der Natur durch den Menschen.
Zu blöd, dass das die Politiker der führenden Länder nicht interessiert.
Überall nur Wirtschaftswachstum, Börse, gute Geschäfte. Das bringt doch zusammen alles nichts, denn wir unseren Lebensraum Erde weiter zerstören. Denn wir haben nur eine Erde, einen Heimatplaneten. Und wenn wir diesen zerstört haben, werden uns irgendwelche Millionengewinne von irgendwelchen Großkonzernen und auch deren Umsätze und Aktienkurse auch nicht mehr retten.

Im Angesicht des Frühherbstes

Die letzten Sonnenstrahlen in diesem Jahr, zahllose Kriege und Seuchengefahr.
Ein gefährliches Virus namens Ebola verbreitet sich rasant, die Menschen, die es nicht schaffen landen im Niemalsland.

Sparzinsen sind so niedrig wie nie, in der Wirtschaft läufts nicht und Michael Phelps muss in Therapie.

Der Herbst naht und schickt uns seine letzten Sonnenstrahlen. Wer weiss was für ein Winter noch kommt? Was können wir erwarten?

Die Flinten Uschi räumt die Bundeswehr auf. Kaputte Fahrzeuge, Flieger, Waffen und Drohnen. Das kostet die Steuerzahler Millionen.
Tja, die Flinten Uschi geht halt lieber zum Friseur und kümmert sich um ihre sieben Blagen, da bleibt keine Zeit mehr um Machtkämpfe in der Waffenindrutrie auszutragen. Mit Waffenproduzenten geht man anders um als mit so vielen Kindern. Vielleicht machen die ja mal ein Familienpicknick bei Heckler & Koch im Park.  Das finden ihre Kinder bestimmt stark.

Als mündige Bürger sollten wir auch mal darüber nachdenken was uns unsere Sicherheit wert ist. Und die können wir eben nur mit einer funktionstüchtigen, ordentlich arbeitenden Armee gewährleisten.